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Aus dem Stoff-Lexikon


Modal ist wie Viskose eine „natürliche Chemiefasern", d.h. sie ist eine chemisch aufbereitete Naturfaser. Modal besteht aus verschiedenen Viskosemischungen und wird aus regenerierter Zellulose (Ausgangsmaterial Buchen- oder Fichtenholz oder nicht verspinnbare Baumwolle) gewonnen und zu leichten, weich fließenden Stoffen in einem modifiziertem Viscoseverfahren verarbeitet. Die Zellulose wird zur Spinnmasse gelöst und ist nach dem Verfestigen wieder reine Zellulose ohne chemische Veränderungen.

Viskose kann nach Bedarf glänzend oder matt hergestellt werden. Je nach Glanz, Feinheit und Kräuselung kann der Viskose „Seiden“-, „Baumwoll-„ oder „Wolloptik“ gegeben werden. Selbst die für Leinen typischen Faserverdickungen können ohne Probleme hergestellt werden.

Modal hat typischerweise eine matte Oberfläche, ist im Vergleich zu Viskose fester und strapazierfähiger (höhere Reißfestigkeit in nassem und trocknem Zustand) und hat geringere Einlaufwerte. Modal kann in einer Faserfeinheit kleiner als Naturseide gefertigt werden (Micro-Modal).

Eigenschaften:

Modal - vereint die Vorteile von Viskose (fließend, leicht und weich) mit dem von Polyester (strapazierfähig, besonders pflegeleicht).

Modal lässt sich meist bis 60° Waschen. Nur schwach oder gar nicht schleudern und nass aufhängen. Pflegeanleitung beachten!

Abkürzung: CMD

Modal - eine Viskosemischung